Der Colorado River im Grand Canyon

Reisen in den USA: große Städte und Nationalparks

Kurz gesagt

Eine Reise in die USA heißt, zwischen großen Städten wie New York, San Francisco und New Orleans und einem Netz von Nationalparks mit ganz unterschiedlichen Landschaften zu wählen, vom Grand Canyon bis Yellowstone. Das riesige Land ist wie gemacht für Roadtrips, und jede Region hat ihr eigenes Klima, Essen und Tempo.

Beste Reisezeit

Das hängt stark von der Region ab. Frühling und Herbst sind in New York, Washington und weiten Teilen des Landes angenehm, und im Herbst färbt sich Neuengland rot und gold. Der Sommer ist Hauptsaison in Yellowstone und den Bergparks, im Wüsten-Südwesten ist es dann aber sehr heiß, besser sind Frühling oder Herbst. Im Winter locken Florida, Hawaii und Südkalifornien oder Skifahren in den Rocky Mountains. Von Juni bis November ist Hurrikansaison im Atlantik.

Wohin

New York City

Manhattan bündelt Central Park, das Metropolitan Museum, das MoMA, den Times Square und Blicke auf die Skyline von der High Line oder der Brooklyn Bridge. Brooklyn, Queens und die Staten Island Ferry zeigen eine Stadt der Viertel mit sehr vielfältigem Essen.

Kalifornien

Von San Francisco mit seinen Hügeln und der Golden Gate Bridge bis Los Angeles führt die Küste vorbei an Big Sur, Monterey und Santa Barbara. Im Landesinneren liegen das Napa Valley, der Yosemite-Nationalpark und die Riesenmammutbäume der Sierra Nevada.

Grand Canyon und der Südwesten

In Arizona erlebst du den Grand Canyon vom ganzjährig zugänglichen South Rim oder vom höheren, saisonalen North Rim. In der Nähe liegen Monument Valley, Antelope Canyon und Utahs Parks wie Zion, Bryce Canyon und Arches.

Yellowstone und Grand Teton

In Wyoming vereint Yellowstone Geysire wie Old Faithful, farbige heiße Quellen und frei lebende Bisons, Bären und Wapitis. Südlich davon ragen im Grand Teton schroffe Gipfel über Gletscherseen auf, ideal zum Wandern und Fotografieren.

New Orleans

Am Mississippi verbindet New Orleans französisches, spanisches, afrikanisches und karibisches Erbe im French Quarter, in den Jazzclubs der Frenchmen Street und in der kreolischen und Cajun-Küche mit Gumbo, Jambalaya und Beignets. Die Bayous Louisianas liegen gleich nebenan.

Hawaii

Der Archipel im Pazifik verbindet Strände, Vulkane und polynesische Kultur: Oahu mit Honolulu und Waikiki, Maui mit der Road to Hana, Big Island mit dem Hawaiʻi-Volcanoes-Nationalpark und Kauai mit den Klippen der Na-Pali-Küste.

Was unternehmen

Abenteuer

Den Pacific Coast Highway fahren

Der Highway 1 zwischen San Francisco und Los Angeles folgt Klippen, Stränden und Küstenorten wie Carmel. Der Abschnitt durch Big Sur mit der Bixby Creek Bridge ist der berühmteste; lass dir Zeit und halte an Aussichtspunkten und State Parks.

Natur

In Utahs Nationalparks wandern

Zion hat rotwandige Canyons und Wege entlang des Virgin River, Bryce Canyon seine Felsnadeln, die Hoodoos, und Arches mehr als tausend Steinbögen. Wer früh startet, entgeht der Hitze und den vollsten Stunden im Sommer.

Kultur

Die Museen an der National Mall besuchen

In Washington, D.C., verbindet die National Mall das Kapitol, das Lincoln Memorial und die Smithsonian-Museen, etwa das Luft- und Raumfahrtmuseum oder das Naturkundemuseum. Die Stadt lässt sich bequem zu Fuß oder mit der Metro erkunden.

Kulinarik

Regionales Barbecue probieren

Jede Region hat ihren Stil: geräuchertes Brisket aus Texas, Ribs aus Memphis, Pulled Pork aus den Carolinas oder Burnt Ends aus Kansas City. In einem lokalen Barbecue-Lokal zu essen, ist ein direkter Weg, die amerikanische Küche zu verstehen.

Familie

Ein paar Tage in Orlandos Parks

Orlando in Florida ist Heimat von Themenparks wie Walt Disney World, Universal Orlando und SeaWorld. Mit Kindern planst du am besten einen Park pro Tag, legst Pooltage ein und machst einen Ausflug zum Kennedy Space Center an der Küste.

Strand

Hinunter zu den Florida Keys

Der Overseas Highway verbindet Miami über Inseln und lange Brücken über dem Meer mit Key West. Unterwegs warten Strände, Riffe zum Schnorcheln im John Pennekamp Coral Reef State Park und Sonnenuntergänge am Mallory Square in Key West.

Praktische Tipps

  • Die Entfernungen sind riesig und das Land erstreckt sich über mehrere Zeitzonen; außerhalb der großen Städte brauchst du fast immer ein Auto.
  • Trinkgeld in Restaurants, Bars und Taxis wird erwartet und ist meist nicht in der Rechnung enthalten; die Sales Tax kommt erst an der Kasse dazu.
  • Buche Unterkünfte und Campingplätze innerhalb der meistbesuchten Nationalparks wie Yellowstone, Yosemite oder Grand Canyon möglichst früh im Voraus.
  • Medizinische Versorgung ist teuer, reise also immer mit einer Auslandskrankenversicherung, die Behandlungskosten und im Idealfall auch einen Rücktransport abdeckt.

Zu zweit, mit Familie oder Freunden

Zu zweit passen eine Fahrt entlang der kalifornischen Küste oder New York plus New Orleans gut; mit der Familie eignen sich Orlando oder Nationalparks mit kurzen Wegen für alle Altersgruppen. Mit Freunden teilt ihr euch auf einem Roadtrip durch den Südwesten Steuer und Kosten. In der Gata-App sammelt ihr Ideen und Unterkünfte und stimmt über die Route ab.

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Häufige Fragen

Wie viele Tage brauche ich für eine erste USA-Reise?

Mit zehn Tagen kannst du New York mit einer weiteren Stadt kombinieren oder eine Runde durch Kalifornien oder die Nationalparks im Südwesten drehen. Für mehrere Regionen plane zwei bis drei Wochen mit Inlandsflügen ein, denn alles per Auto dauert lange.

Brauche ich in den USA ein Auto?

In New York, Washington, Chicago oder San Francisco kommst du mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß gut voran. Für Nationalparks, die kalifornische Küste oder den Südwesten ist ein Auto fast unverzichtbar, da es zwischen ihnen kaum öffentlichen Verkehr gibt.

Wann ist die beste Zeit für die Nationalparks?

Wüstenparks wie Grand Canyon, Zion und Arches sind im Frühling und Herbst am angenehmsten. Yellowstone, Grand Teton und Glacier erlebst du am besten im Sommer, wenn ihre Bergstraßen in der Regel geöffnet sind. Für die Hochsaison früh buchen.

Sind die USA ein gutes Reiseziel mit Kindern?

Ja. Themenparks in Orlando und Kalifornien, Wissenschaftsmuseen, Nationalparks mit Junior-Ranger-Programmen und Strände in Florida oder auf Hawaii passen gut. Die großen Entfernungen erfordern allerdings kurze Fahretappen und häufige Pausen unterwegs.